Impressionistisches Gemälde von Gebäuden am Meer unter einem dramatischen, wolkigen Himmel.

Impressionismus in Hannover: Philipp Klein kehrt zurück

Das Landesmuseum Hannover widmet sich ab dem 24. April 2026 einer bedeutenden kunsthistorischen Aufarbeitung. Unter dem Titel „aufgetaucht: Philipp Klein im Kreis der Impressionisten“ präsentiert das Haus eine umfassende Werkschau, die den Maler Philipp Klein (1871–1907) aus der Vergessenheit holt. Die Ausstellung ist das Ergebnis einer Kooperation mit den Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim und macht rund 100 Arbeiten des Künstlers erstmals seit Jahrzehnten wieder einer breiten Öffentlichkeit zugänglich.

Einblicke in ein vergessenes Werk

Der Mannheimer Autodidakt Philipp Klein galt zu Lebzeiten als Meister des Lichts und der atmosphärischen Momentaufnahme. Seine Werke, die lange Zeit ausschließlich in privaten Sammlungen verborgen waren, zeichnen sich durch ein flirrendes Wechselspiel von Helligkeit und Bewegung aus. Die Schau bietet einen tiefen Einblick in das Spektrum seines Schaffens, das von intimen Porträts und Frauenbildnissen bis hin zu weitläufigen Strand- und Gartenlandschaften reicht. Für Besucherinnen und Besucher eröffnet sich damit die seltene Gelegenheit, einen Künstler neu zu entdecken, dessen Werk zwar von Zeitgenossen geschätzt wurde, in der späteren Kunstgeschichte jedoch in den Hintergrund rückte.

Impressionismus in Hannover: Philipp Klein kehrt zurück

Impressionistischer Dialog

Um Kleins künstlerische Position präzise einzuordnen, verfolgt das Landesmuseum Hannover einen kuratorischen Ansatz, der den Dialog sucht. Die Werke Kleins werden in den Kontext bedeutender Zeitgenossen gestellt. Durch die direkte Gegenüberstellung mit Arbeiten von Lovis Corinth, Max Liebermann sowie Paula Modersohn-Becker wird der impressionistische Kosmos, in dem sich Klein bewegte, für das Publikum unmittelbar nachvollziehbar. Diese Kontextualisierung verdeutlicht, wie sich Kleins Technik innerhalb der Strömungen seiner Zeit verortete und welche ästhetischen Gemeinsamkeiten sowie Unterschiede ihn mit den großen Namen der Epoche verbanden.

Impressionismus in Hannover: Philipp Klein kehrt zurück

Auf einen Blick: Informationen für Ihren Besuch

Kategorie Details
Ausstellungstitel aufgetaucht: Philipp Klein im Kreis der Impressionisten
Zeitraum 24. April 2026 bis 25. Oktober 2026
Ort Landesmuseum Hannover
Umfang Rund 100 Werke aus privatem Besitz
Kooperation Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim

Planungshinweise

Die Ausstellung ist für einen Zeitraum von sechs Monaten angesetzt und bietet sowohl Kennern der impressionistischen Malerei als auch Kunstinteressierten eine fundierte Auseinandersetzung mit einem wiederentdeckten Talent. Da zum aktuellen Zeitpunkt keine spezifischen Informationen zu Eintrittspreisen, Buchungsmodalitäten oder tagesaktuellen Öffnungszeiten vorliegen, wird empfohlen, vor dem Museumsbesuch die offizielle Webseite des Landesmuseums Hannover zu konsultieren. Dort finden Sie neben den aktuellsten Informationen zu den Rahmenbedingungen auch weiterführende Details zur Provenienz der gezeigten Werke und zur kuratorischen Aufarbeitung dieser besonderen Wiederentdeckung.

Impressionismus in Hannover: Philipp Klein kehrt zurück

Quelle: Landesmuseum Hannover – Sonderausstellungen

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