Eine cremige Kartoffel-Lauch-Suppe angerichtet in einer weißen Schale mit frischen Kräutern.

Kartoffel-Lauch-Suppe: günstig kochen und einfrieren

Diese cremige Kartoffel-Lauch-Suppe ist ein günstiges Familienessen für vier Portionen und lässt sich gut vorbereiten. Kartoffeln, Lauch, Zwiebel und Brühe bilden die einfache Grundlage; weiße Bohnen machen die Suppe auf Wunsch sättigender. Ein Teil kann direkt gegessen, der Rest portionsweise eingefroren werden.

Zutaten für vier Portionen

  • 800 g vorwiegend festkochende Kartoffeln
  • 2 Stangen Lauch
  • 1 mittelgroße Zwiebel
  • 1 EL Rapsöl oder Butter
  • 1 l Gemüsebrühe
  • 100 ml Kochsahne oder ungesüßte pflanzliche Cuisine
  • 1 Dose weiße Bohnen, etwa 240 g Abtropfgewicht, optional
  • 1 TL Majoran
  • Salz und schwarzer Pfeffer
  • 1 Prise Muskatnuss
  • 1 EL gehackte Petersilie, optional
  • Brot oder Vollkornbrötchen zum Servieren

Für eine besonders günstige Variante genügen Wasser und ein selbst gekochter Gemüsefond. Wer die Suppe vegetarisch zubereitet, verwendet eine Gemüsebrühe ohne Fleischextrakt und prüft bei Fertigprodukten die Zutatenliste.

Kartoffeln und Lauch richtig vorbereiten

Kartoffeln schälen, abspülen und in etwa zwei Zentimeter große Würfel schneiden. Gleichmäßige Stücke werden gleichzeitig gar und lassen sich später leichter pürieren. Die Zwiebel fein würfeln.

Vom Lauch die dunkelgrünen, festen Blätter entfernen. Den hellgrünen und weißen Teil längs aufschneiden, gründlich unter fließendem Wasser ausspülen und in Ringe schneiden. Zwischen den Schichten kann sich Erde sammeln, deshalb sollte der Lauch sorgfältig gewaschen werden.

Kartoffel-Lauch-Suppe Schritt für Schritt kochen

  1. Öl oder Butter in einem großen Topf erhitzen. Zwiebel und Lauch bei mittlerer Hitze drei bis vier Minuten anschwitzen, ohne das Gemüse stark zu bräunen.

  2. Kartoffelwürfel dazugeben und kurz mitdünsten. Mit Gemüsebrühe aufgießen, Majoran einrühren und alles aufkochen lassen.

  3. Die Suppe bei mittlerer Hitze etwa 20 Minuten köcheln lassen, bis die Kartoffeln weich sind. Ein Messer sollte ohne Widerstand durch die Würfel gleiten.

  4. Den Topf vom Herd nehmen. Die Suppe mit einem Stabmixer cremig pürieren. Für eine rustikale Konsistenz nur einen Teil pürieren oder einige Kartoffelstücke vorher aus dem Topf nehmen und anschließend wieder unterheben.

  5. Kochsahne einrühren und die Suppe mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken. Sie sollte jetzt nur noch vorsichtig erwärmt und nicht lange sprudelnd gekocht werden.

  6. Für die Bohnenvariante die weißen Bohnen abgießen, abspülen und entweder vollständig mitpürieren oder kurz vor dem Servieren unterheben. Ein kleiner Teil der Bohnen kann als Einlage ganz bleiben.

  7. Die Suppe fünf Minuten ruhen lassen und mit Petersilie servieren. Dazu passt geröstetes Brot, das auch übrig gebliebene Portionen ergänzt.

    Kartoffel-Lauch-Suppe: günstig kochen und einfrieren

So wird die Suppe kinderfreundlich

Für Kinder kann die Suppe milder gewürzt werden. Pfeffer und Muskat kommen zunächst nur sparsam in den Topf; Erwachsene würzen ihre Portion anschließend nach. Ein Teil der Suppe lässt sich besonders glatt pürieren, während eine kleine Einlage aus weichen Kartoffelstücken für mehr Abwechslung sorgt.

Sehr kleine Kinder sollten die Konsistenz an ihr Alter und ihre Essfähigkeiten angepasst bekommen. Ganze Bohnen können je nach Alter und Kauvermögen problematisch sein und sollten gegebenenfalls zerdrückt oder vollständig püriert werden. Heiße Suppe vor dem Servieren ausreichend abkühlen lassen.

Einfrieren in passenden Portionen

Die Suppe vor dem Einfrieren vollständig abkühlen lassen, aber nicht stundenlang bei Raumtemperatur stehen lassen. Am praktischsten sind flache, gut verschließbare Behälter mit einer Portion pro Person. So taut die Suppe schneller und gleichmäßiger auf.

  • Behälter nicht bis zum Rand füllen, weil sich Flüssigkeit beim Gefrieren ausdehnt.
  • Datum und Inhalt auf dem Behälter notieren.
  • Die Suppe innerhalb von zwei bis drei Monaten verbrauchen, damit Geschmack und Konsistenz möglichst gut bleiben.
  • Eingefrorene Suppe im Kühlschrank über Nacht oder langsam in einem Topf auftauen.
  • Beim Erwärmen gründlich durchrühren und vollständig erhitzen.

Sahne kann nach dem Auftauen leicht flockig wirken. Das ist meist unbedenklich und lässt sich durch langsames Erwärmen und kräftiges Umrühren weitgehend ausgleichen. Noch glatter wird die Suppe, wenn sie nach dem Auftauen kurz mit dem Stabmixer bearbeitet wird.

Wer regelmäßig größere Mengen einfriert, kann die Suppe auch vor der Zugabe von Kochsahne portionieren. Beim späteren Erwärmen wird die Sahne frisch untergerührt. Diese Methode ist besonders sinnvoll, wenn verschiedene Familienmitglieder unterschiedliche Varianten essen.

Varianten für Wochenplan und Vorrat

Für mehr Eiweiß und Sättigung passen weiße Bohnen besonders gut. Alternativ können Kichererbsen verwendet werden, wobei sie einen etwas nussigeren Geschmack mitbringen. Wer keine Hülsenfrüchte möchte, serviert die Suppe mit gerösteten Sonnenblumenkernen oder Vollkornbrot.

Eine kräftigere Version entsteht mit Möhren, Sellerie oder etwas Knollensellerie. Für eine frische Note sorgen Schnittlauch, Petersilie oder wenige Tropfen Zitronensaft. Wer es würziger mag, gibt eine kleine Prise geräuchertes Paprikapulver hinzu.

Für eine vegane Suppe werden Butter und Kochsahne durch Rapsöl und eine ungesüßte pflanzliche Cuisine ersetzt. Hafer- oder Sojacuisine bindet die Suppe gut; bei Allergien sollte die jeweilige Zutatenliste geprüft werden.

Die Kartoffel-Lauch-Suppe eignet sich damit sowohl als schnelles Abendessen als auch als vorbereitete Mahlzeit für stressige Tage. Eine Portion kann frisch serviert werden, während die übrigen Portionen abkühlen und direkt für den späteren Wochenplan eingefroren werden.

Quelle: Editorial research

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