Ein blauhäutiges, dreiköpfiges buddhistisches Wesen mit sechs Armen vor einem leuchtend roten Flammenhintergrund.

Freunde der Kunst Ostasiens: Ausstellung in Berlin startet: what residents need to know

Ab dem 16. September zeigt das Museum für Asiatische Kunst im Humboldt Forum die Wechselpräsentation „Freunde der Kunst Ostasiens – Zur Gründung der Gesellschaft für Ostasiatische Kunst vor 100 Jahren“. Sie ist bis zum 7. Dezember 2026 im Raum 318, Bereich „Kunst aus Japan“, zu sehen. Die Ausstellung richtet sich an Besucherinnen und Besucher, die ostasiatische Kunst und Berliner Museumsgeschichte zusammen denken möchten. Angaben zu Eintritt, Buchung und Öffnungszeiten nennt die Quelle nicht.

100 Jahre Unterstützung für ostasiatische Kunst

1926 entstand die Gesellschaft für Ostasiatische Kunst als erster Freundeskreis der 1906 gegründeten Ostasiatischen Kunstsammlung. Diese Sammlung war eine Vorläuferin des heutigen Museums für Asiatische Kunst der Staatlichen Museen zu Berlin. Die Präsentation verbindet daher Kunstwerke mit der Geschichte eines zivilgesellschaftlichen Engagements, das die Sammlung und ihre öffentliche Vermittlung über Jahrzehnte mitprägte.

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Die Gesellschaft unterstützte das Museum unter anderem bei Erwerbungen, durch Leihgaben aus dem Mitgliederkreis sowie mit Rat und bei Ausstellungen. Zu ihrem Umfeld gehörte auch die „Ostasiatische Zeitschrift“, die seit 1912 von Otto Kümmel und William Cohn herausgegeben wurde. Die Ausstellung macht zugleich sichtbar, dass die Zeit des Nationalsozialismus und der Holocaust für die Gesellschaft einen tiefen Einschnitt bedeuteten: Viele Mitglieder wurden als Jüdinnen und Juden verfolgt.

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108 Schalen und ein Werk aus Japan

Im Mittelpunkt stehen zwei Erstpräsentationen. Eine Installation versammelt 108 Schalen der in Essen tätigen Keramikerin Young-Jae Lee. Daneben wird ein Fragment eines buddhistischen Rollbilds aus Japan gezeigt: Es stellt den Weisheitskönig Gōzanze Myōō dar und stammt aus der Edo-Zeit; das Werk ist auf 1783 datiert. Ursprünglich gehörte es zu einem Satz der Fünf Großen Weisheitskönige.

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Für die Präsentation wird das Hängerollenfragment mit einem Bild aus Privatbesitz und einem Werk aus dem Museum zusammengeführt. Ergänzt wird die Auswahl durch japanische Holzschnitte, die Mitglieder dem Museum schenkten, sowie Publikationen zur Geschichte des Freundeskreises. Damit führt der Rundgang von einzelnen Objekten zu der Frage, wie Schenkungen, Leihgaben und persönliche Unterstützung eine Museumssammlung begleiten können.

Zweite Ausstellungsetappe ab Dezember

Die erste Etappe endet am 7. Dezember 2026. Vom 16. Dezember 2026 bis zum 1. März 2027 folgt im Humboldt Forum, Raum 318, ein zweiter Teil mit aktuellen Neuerwerbungen des laufenden Jahres.

Als Quelle für Termine, Ort und Ausstellungsangaben dient die Ankündigung der Staatlichen Museen zu Berlin. Wer den Besuch plant, sollte Eintritt, Buchungsmöglichkeiten und Öffnungszeiten vorab direkt beim Museum prüfen, da diese Informationen in der Ausstellungsankündigung nicht aufgeführt sind.

Quelle: Staatliche Museen zu Berlin – Aktuelle Ausstellungen

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